Mein erstes Jahr in Russland

Mein erstes Jahr in Russland

Hallo ihr, es ist kaum zu fassen das ich schon über ein Jahr hier in Russland bin. Und genau an dieser Stelle möchte ich mich bei allen Beter und Unterstützer bedanken! DANKE an Jeden!

In diesem Jahr habe ich viele neue Menschen kennengelernt und bin drei Mal umgezogen. Insgesamt war das Jahr sehr lehrreich für mich, ob das Kennenlernen der russischen Kultur war oder die Aufgaben die ich hier übernommen habe. Anders als in Deutschland erlebte ich ihr auch oft genug Situationen wo die Sprache, andere Gewohnheiten oder Sitten mir einen Strich durch die Rechnung machten. Eine solche Situationen hatte ich Anfang dieses Jahres als ich mit zwei unsere Kinder ins Krankenhaus fuhr, als ich da noch dachte das das Krankenhaussystem überall gleich oder ähnlich ist, verstehe nun das es nicht so ist. Auch wenn ich dachte das Russland, seine Einwohner und die Kultur mir bekannt waren muss ich zugeben das ich mich da wohl etwas überschätz habe, aber es macht Spaß neue Dinge herauszufinden und sich über die gelernten Dinge zu freuen.

Durch den Virus haben sich natürlich auch hier vor Ort einige Dinge verändert ich darf die Wohnung nur noch verlassen wenn ich ins Heim, ins Geschäft oder zur Apotheke muss. Dadurch bin ich in einigen meiner Aufgaben sehr eingeschränkt. Andere Aufgaben fallen komplett weg, wie zum Beispiel ist die Betreuung unser ehemaligen Kinder die sich als sehr kompliziert herausstellt. Man darf sich nicht mehr treffen und so läuft nun als nur noch über das Handy. Eine Aufgabe die komplett wegfällt ist die Betreuung von Freiwilligen, Gruppen und Besucher, da unser Heim unter Quarantäne steht und niemand Außenstehende zu uns darf. Die Zeit die ich dadurch habe, versuche ich noch mehr mit den Kinder zu verbringen oder andere Mitarbeiter zu unterstützen.


Links sieht man das Haus in dem sich die Wohnung befindet und rechts die Umgebung

Nun aber zu einer guten Nachricht die mich wirklich sehr freut! Vor 2 Montan durfte ich umziehen. Jetzt wohne ich mit zwei anderen Mädels zusammen. Die Mädels sind Einheimische aus Maikop und arbeiten auch im Kinderheim. Die Wohnung in der wir leben ist eine riesige Gebetserhörung und wir sind Gott sehr dankbar. Zwar ist der Weg zum Heim nun länger und ich muss die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen aber dafür zahle ich nun weniger als die Hälfte der vorherigen Miete und die Wohnung befindet sich in einer besseren Gegend.

Wir in Russland befinden uns nun, eine Woche nach euch, in der Osterwoche und dürfen heute die Auferstehung feiern! Auch wenn wegen des Virus alle Gottesdienste vor Ort ausfallen freue ich mich besonders auf das Video meiner Gemeinde vom letzten Sonntag welches ich mir extra für heute aufgehoben habe. Und auch euch alle möchte ich nachträglich mit einem Ostergruß und den Worten: „Der Herr ist auferstanden! Wahrhaftig auferstanden!“ grüßen. Wie gut ist es doch für uns zu wissen, dass wir einen lebendigen Gott haben!
Viele liebe Grüße aus Russland!

Add Your Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *